Präsentationen des begleitenden Forschungsprojekts im Museum für Kommunikation Bern, im Plug.in Basel und im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft Zürich.
an 'shrink to fit' beteiligte KÜNSTLERINNEN und KÜNSTLER:
Shu Lea Cheang, London / Amsterdam <foto>
Nachdem sie Film an der New York University studiert hatte, arbeitete Shu Lea Cheang als Mitglied des Produktionsteams zusammen mit Dee Dee Halleck für Paper Tiger TV und Deep Dish TV. Gleichzeitig entwickelte sie sich zur Videokünstlerin und zeigte Arbeiten in New Yorker Galerien und Museen Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre. 1994 führte sie Regie bei ihrem ersten Spielfilm, "Fresh Kills", den sie selbst als "ökologisches Cyberparanoia und Hacking-Drama" bezeichnet (ausgezeichnet am Filmfestival Berlin 1994). Nach mehr als zwei Jahrzehnten in New York gab sie ihr Loft im East Village auf und wurde zu einer Art Cyber-Nomadin. Als "digital drifter" ist sie beständig unterwegs, von Auftragsarbeit zu Auftragsarbeit, von Okinawa nach Amsterdam, von Tokyo nach London, stöpselt ihren Laptop in Ethernets ein, wann immer möglich, und schickt ihre neuesten Files auf Rechner von Institutionen, die ihrer Arbeiten hosten.
Sie schuf die erste Auftragsarbeit des Guggenheim Museums im Bereich Netzkunst, das Projekt Brandon zwischen 1998-1999. Danach führte Cheang Regie bei I.K.U., ein japanischer Science Fiction Digitalporno, produziert von Uplink Co., Tokyo, und erstaufgeführt/prämiert beim Sundance Film Festival 2000.
Ihre Online-Arbeiten entstanden im Auftrag und für die Sammunlungen des Walker Art Center (Bowling Alley, 1995), des Intercommunication Center von NTT (NTT/ICC) in Tokyo (Buy One Get One, 1997) und für das Guggenheim Museum NYC (Brandon, 1998-1999). Sie nahm teil an der 'Shopping Window net art exhibition' von Telepolis.de, realisierte eine Interface-Installation für das "Everyone is an Expert" Projekt am "Make World"-Festival, München. Weitere Galerieausstellungen bei Ota Fine Arts in Tokyo, 'The Project' in New York und in der Julia Friedman Galerie in Chicago. Aktuell ist sie Ko-Kuratorin des Projekts "Kingdom of Piracy" für das Acer Digital Art Center, Taiwan, und entwickelt einen 'digi porn' mit Innocent Pictures/Zentropa in Denmark. Momentan arbeitet sie im DasArts in Amsterdam.
URLS
Bowling Alley (1995) , http://bowlingalley.walkerart.org
Buy One Get One (1997), http://www.ntticc.or.jp/HoME
Brandon (1998-1999) http://brandon.guggenheim.org
I.K.U. (2000), http://www.I-K-U.com
CARRYON (2002), http://netzspannung.org/CARRYON/
Baby Play (2001), http://babyplay.ntticc.or.jp
Expand (2001), http://www.telepolis.de/english/kunst/nk/shopping/default.html
Everyone is an expert (2001), http://expertbase.net
Kingdom of Piracy (2001-2002, co-curation) , http://kop.adac.com.tw
STOP (2002), Amnesty International Shine02 online art site, http://www.shine02.org
HUMANMATERIALMACHINEFACTOR, Dasarts (2002), http://www.dasarts.nl
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Thomas Feuerstein, Innsbruck / Wien <foto>
Thomas Feuerstein arbeitet als Künstler und Autor in Bereichen bildender
und medialer Kunst. Im Zentrum stehen dabei Recherchen und Überlegungen zur
Doublierung von Mensch und Welt durch Technologie, Kunst und Ökonomie. Im
Zwischenbereich von Maschinen- und Alltagskultur entstanden in den letzten
Jahren Installationen, Fotografien, Videos, CD-ROM's, Bücher und
Reiseprojekte.
http://www.t0.or.at/~tfeuerstein http://www.myzel.net/biophily
http://thing.at/eugen
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Holger Friese, Berlin
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Seit 1995 freiberuflicher Entwickler von Internetangeboten. Webdesign / redesign u.a. für thing.net, thing.at, centreimages.ch. Diverse Ausstellungenbeteiligungen, u.a. documentaX 1997, net_conditon zkm 1999.
Christoph Blase schreibt zu Frieses Online-Arbeiten 'unendlich, fast...' und www.antworten.de (mit Max Kossatz): Alle Werke spielen als erstes mit der Ebene, die aus der sofort auftauchenden Frage nach der Blödheit besteht: bin ich nun blöd oder derjenige, der dieses aufs Netz gelegt hat? Die zweite Ebene ist die des Raumes (-). Antworten.de vergeudet Zeit, am Monitor und in den Leitungen.
So entpuppen sich die Fragen nach der Blödheit in Wirklichkeit als Untersuchungen der strukturellen Gestaltung des allseits gerühmten Informationsmehrwertes in den weiten Räumen und Zeiten des Internets. (-)
www.fuenfnullzwei.de/
www.502.org/
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Domiziana Giordano, Rom
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Künstlerin, Schauspielerin, Fotografin, Gründerin von Digital Sisters Indeed (DSI).
Die Arbeit von DSI dient der Erforschung und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Studium von Sprache und Kommunikation. DSI untersucht die Interaktivität in Inhalt und Struktur und entwickelt eine eigene Erzählmethode, welche sich an den Grundlagen von Kunst, Kino und Neuen Technologie orientiert. Domiziana Giordano ist in Rom in einer Familie von Künstlern und Architekten aufgewachsen. Sie studierte Architektur, begann sich aber bald ganz der 'visual art' und dem Film zu widmen. Nach Abschluss des Studiums an der Schauspielakademie in Rom vertiefte sie ihre Ausbildung am Stella Adler Studio in New York und an der New York Film Academy. Sie arbeitete zuerst im Bereich 'visual art' und Fotografie, aber auch als Regieassistentin für Bühne und Film.
Bald begann sie eine hochkarätige Karriere als Filmschauspielerin, während der sie die weibliche Hauptrolle in Filmen von Nicholas Roeg, J.L.Godard, A.Tarkowskji, Mauro Bolognini, Neil Jordan und vielen anderen spielte.
Neben ihrer Arbeit im Bereich der 'visual art' schrieb sie für eine namhafte italienische Kulturzeitschrift.
www.digitalsistersindeed.org
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Hervé Graumann, Genève <foto>
Hervé Graumann geht bei seiner Arbeit von der Logik der Informatik und des
Computers aus; er denkt über diese und ihre Anwendungen im täglichen Leben
nach. Dabei bezieht er ebenso nicht digitalisierte Medien ein, wie
herkömmliche Fotografien, Malereien, Gegenstände. Er hat mit seinen
computerbasierten Installationen und Internetarbeiten bisher vor allem an
der documenta X in Kassel (l.o.s.t.), an der Biennale für Gegenwartskunst
in Lyon (Raoul Pictor cherche son style...) teilgenommen. Das Centre pour
l'image Contemporaine in Genf hat ihm vergangenes Jahr eine
Einzelausstellung gewidmet (Hard on Soft, Yes or no?). Hervé Graumann lebt und arbeitet in Genf.
www.graumann.net | www.ave.ch/lost | www.raoulpictor.com
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John Klima, New York City
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Studierte an der State University of New York (Schwerpunkt: Fotografie) und unterrichtete am City College of New York als Visiting Artist "game design theory". Seine interaktiven Multimedia-Installationen und Internetarbeiten wurden u.a. an Medienfestivals in New Orleans, Tokyo, Basel, Monterey und Osnabruck gezeigt, in der Ausstellung "BitStreams" am Whitney Museum New York und in Einzelausstellungen am New Museum of Contemporary Art New York und in der Postmasters Gallery New York.
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Philippe Schwinger und Frédéric Moser, Genève<foto>
geboren 1966/61 in Saint-Imier. Von 1988 bis 91 leiteten sie das "l'atelier ici et maintenant", eine Einrichtung des théâtre indépendant in Lausanne. Von 1993 bis 98 Studium an der Ecole supérieure d'art visuel de Genève. Sie leben und arbeiten in Genf.
Einzelausstellungen: Akademie Schloss Solitude, Stuttgart / Affection riposte, Centre pour limage contemporaine (SGG), Genève / Embrigadés, Galerie Skopia, Genève / Lux Gallery, London / Galerie Institut Horten, Düsseldorf / Dose miracle, Musée des beaux-arts, La Chaux-de-Fonds / Auf den Höhen, Museum zu Allerheiligen, Kunstverein, Schaffhausen
Gruppenausstellungen und Festivals: Swiss panorama, AR/GE Kunst Galerie Museum, Bolzano / Schnittraum, Köln / VideoROM, Valencia Biennal, Valencia / Art 32 Basel, Galerie Skopia, Basel / Swiss Videos, Galerie Barbara Thumm-Angelika Richter, Rosso Bar, Venezia / Merely Drying Out, Artjunky, London / Analogue-Dialogue, Musée jurassien des Arts de Moutier-Kunstmuseum Solothurn / No vacancies, Internationale Videoausstellung, Berlin / Out of Space, Kunstmuseum Thun / Screening, Artjunky, Leicester Square, London / Paroles, paroles, Kunsthalle Palazzo, Liestal / Prix fédéraux des beaux-arts, Fri-art, Fribourg / Dans le domaine du possible III, Centre PasquArt, Bienne / L'art dans le monde , Beaux-Arts Magazine-Parkett, Pont Alexandre III, Paris / Prix fédéraux des beaux-arts, Kunsthalle, Zürich / #1, Espace croisé, Lille / Habiter le monde, Alliance française, Montevideo / Another Swiss Panorama, Centre pour l'image contemporaine (SGG), Genève / Xn99, (videostore II), Espace des Arts, Châlon-sur-Sâone / 3ème festival de l'art en vidéo, (section vidéo suisse), Musée d'art contemporain, Lyon / Dog Days Are Over (vidéothèque), Centre Culturel Suisse, Paris / Prix fédéraux des beaux-arts, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen / Videostore, Bricks & Kicks, Wien / Freie Sicht aufs Mittelmeer (video lounge), Kunsthaus, Zürich et Schirn Kunsthalle, Frankfurt / Not strictly private, Shed im Eisenwerk, Frauenfeld / Video Exhibition, Cultural Foundation, Abu Dhabi / 7ème semaine internationale de vidéo, Centre pour l'image contemporaine (SGG), Genève / Video art.on.line, Palazzo della Ragione, Cannobio / L'immagine leggera, international videoart festival sezioni video svizzera, Palermo / Not enough tv, Moving art studio, Bruxelles / Internationaler Videokunstpreis 97, ZKM, Karlsruhe, SWF3, ORF2, WDR / Zu Gast im Erfrischungsraum, Schule für Gestaltung, Luzern / Medienkunst Szene Schweiz, Kunstraum, Düsseldorf / Media-Skulptur Szene Schweiz, Kunsthaus, Langenthal / Europeen Media Art Festival, Osnabrück / Programme vidéo, Low Bet, Genève
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Claudia und Julia Müller, Basel<foto>
1964 Claudia: Born/geboren in Basel, Switzerland
1965 Julia: Born/geboren in Basel, Switzerland
Einzelausstellungen: Galerie Peter Kilchmann, Zürich; Kunshalle Basel; "hotcocolab, Los Angeles; Espace dart contemporain, Geneva; Galerie Monika Reitz, Frankfurt; Galerie Krebs, Bern; Kunsthalle FRI-ART, Fribourg; Künstlerhaus Hamburg; Kunsthalle St. Gallen; Museum für Gegenwartskunst, Basel; Galerie Skopia, Nyon.
Gruppenausstellungen (Auswahl): Galerie Francesca Pia, Bern; "The Escape" , Tirana Biennale 1, Tirana; "Prospekt", Kunsthaus Aarau; Art 21/00 Basel, Section Statements (Peter Kilchmann Galerie); "Clockwork 2000", P.S.1 /Clocktower, New York, curated by Roxana Marcoci (MOMA); Kunsthaus Aarau; "Prophecies", Swiss Institute New York; "CH - Aktuelle Kunst aus der Schweiz", Ludwig Museum, Budapest; Centro dArte Contemporanea Ticino, Bellinzona; "autour de R2/12", Attitudes, Geneva; "+8+7+3+1-1-5", Camera Obscura, San Casciano dei Bagni, Italy (curated by Cécile Bourne); "Free Coke", Greene naftali Gallery, New York; Espace des Arts, Chalon-sur-Saône, France (curated by Hans Ulrich Obrist, Lionel Bovier, Stéphanie Moisdon).
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Vladimir Muzhesky, New York City <foto>
Ausgebildet als Informations-Linguist und Philosoph in Kiev. Arbeitete im Silicon Valley im Bereich Robotik und Flugsimulatoren, später für The Thing NYC.
Muzhesky ist der Gründer und Direktor von BASICRAY Network
(NYC, Taipei, Berlin) und BIOROBOT Recordings (NYC). Er koordiniert das Marketingprogramm von BASICRAY netcasting service und befasst sich mit der Entwicklung der BASICRAY virtual broadcaster line.
http://www.basicray.com
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Reiner Strasser, Wiesbaden<foto>
Geboren 1954 in Antwerpen, studierte in den 70er Jahren Kunst, Kunstgeschichte und Philosophie an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz.
Seit1996 konzentriert sich seine Kunstarbeit auf das Netz, auf Netzkunst und net-poetry, auf internationale Kollaborationen und Online-Projekte.
Sein Werk erschien seit 1997 in verschiedenen on- and offline Ausstellungen / Publikationen, kürzlich z.Bsp. in: ALIRE 11, revue de littératur animée et interactive, Mots-Voir, France, 2000; DOC(K)S "un notre web" (book and cd-rom), Corse 2000; Net Art Guide (book), Frauenhofer Institut, Deutschland 2000. Riding the Meridian, USA, 2000; FRAME 5 / trAce, UK, 2001; ArtOnLine 2 - ENTREVISTAS, Brazil, 2001; TEXT Special Issue 2, Griffith University, Goldcoast, Australia, 2001; INFOS 2000 festival, Ljubljana, Slovenia; AJAC Art Exhibitions, Metropolitan Art Museum, Tokyo, Japan 1999, 2000, 2001. E-Poetry 2001 festival, Buffalo/New York, USA, 2001; II InterPoesia, São Paulo, Brasil, 2001; FILE 2001, São Paulo, Brasil, 2001; L'image insensée festival, Toulouse, France, 2001.
Sammlung von net-art-Werken unter http://netartefact.de/
contact: reiner.s@netartefact.de
AUTORINNEN und AUTOREN
Barbara Basting, Zürich
barbara basting, geboren 1963 in stuttgart, studium der germanistik,
romanistik und philosophie in konstanz und paris, 1989-1999 redaktorin
der zeitschrift "du", 1999-2001 freie journalistin, seit kurzem
redaktorin für kunst im ressort kultur des tages-anzeigers in zürich.
http://www.xcult.org/texte/basting
Blackhawk, New York City
"Blackhawk, a.k.a. Peter von Brandenburg ist Schriftsteller, Kritiker & Theoretiker.
Als Pionier der elektronischen Kommunikation in der Kunst war er beteiligt an der Gründung von The Thing. Zu seiner Ausbildung gehörten Studien in Global Politics & Military Analysis, später arbeitete er als Game-Designer und betrieb die Video-Produktionsfirma "Intercon Production", welche sich inhaltlich mit den Grenzen der Medienentwicklung befasste. Heute konzentriert er sich vor allem auf den Bereich der sogenannten "new media art" / "digital art".
Hans Christian Dany, Berlin
arbeitete nach dem Kunststudium in Hamburg als Künstler, Publizist und Kurator. Mitbegründer von Unser Fernsehsender / UTV. Mitherausgeber des Buches `dagegen dabei - Texte, Gespräche und Dokumente der Selbstorganisation seit 1969´ (Hamburg 1998) und der Berliner Zeitschrift Starship. Zuletzt erschien das Buch `Auf dem Weg zu einem Umweg´ (Köln 2001). Kuratiert momentan eine Ausstellung, die sich mit der Veränderung der Wahrnehmung von Zeit beschäftigt und entwickelt einem Stadtführer für Rio de Janeiro. Lebt in z.Z. Berlin.
hcdany@compuserve.com
Samuel Herzog, Basel
Kunstjournalist bei Neue Zürcher Zeitung, Basler Zeitung, Kunstbulletin und anderen Medien. Geschäftsführer des Importunternehmens HOIO, Spezialitäten von Santa Lemusa.
www.lemusa.org
Hans Dieter Huber, Stuttgart
Hans Dieter Huber, geb. 1953, lebt in Stuttgart. Nach einem Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste in München von 1973-1977, sowie der Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie in Heidelberg promovierte er 1986 im Fach Kunstgeschichte mit der Arbeit System und Wirkung. Interpretation und Bedeutung zeitgenössischer Kunst (München 1989). Danach war er als Assistent für Neuere und Neueste Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg tätig sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Städtischen Kunsthalle Mannheim. 1994 habilitierte er sich mit der Arbeit Paolo Veronese. Kunst als soziales System. Von Oktober 1997 bis September 1999 Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig; seit Oktober 1999 Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seine Veröffentlichungen befassen sich hauptsächlich mit der zeitgenössischen Kunst und Kunsttheorie, unter anderem Veröffentlichungen zu Edvard Munch, Karl Schmidt-Rottluff, Joseph Beuys, Bruce Nauman, Dan Graham, zur Netzkunst sowie zur Medientheorie und Mediengeschichte.
Birgit Kempker, Basel
Birgit Kempker veröffentlicht Prosa, Essays, Compactbücher (Buch+CD
Audio) siehe www. engeler. de und www.droschl.com // schreibt Texte für die
Kunst, für Künstlerinnen und Künstler, Auseinandersetzung im Bereich
Kunst und Wirklichkeit, der Fall siehe: www. schreibheft.de (Heft 25) und zusammen mit Reinhard Storz Netzarbeiten (www. xcult. org/kempker) // Verschiedenste
Zusammenarbeiten in Büchern (www. dumont/null), Netz, Bühne,
Museum, Theater, Hörfunk. Hörspielzusammenarbeit mit Claude Pierre
Salmony, Radio DRS2. Freie Produktionen zusammen mit Bernd Kempker, Studio Togo, z.B. die akustischen Installationen von "Übung im Ertrinken" zwischen 1998 und 2001 in New York, Swiss Institut, Frankfurt, Deutsche Bibliothek, Basel, Museum für Gegenwartskunst und Langenthal, Kunstmuseum, sowie "schrei nicht Fliege" 2000 für das Theater am Neumarkt. Lesungen mit Lautsprechern. Beantwortet Fragen als Sphinx von Pontresina (www.engeler.de/sphinx.html) // hält Vorträge, Workshops, ist Dozentin an der FundF, Kunstschule Zürich und Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ONLINE GENDER GAME, in dem sie unter anderem ihr letztes Buch "Mike und Jane" in eine Art MIKE UND GENDER GAME verwandelt.
Hans Rudolf Reust, Bern
Kunstkritiker. Leiter des Studiengangs Kunst an der Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung Bern. Geschäftsführer der Projektleitung Museum für Kunst der Gegenwart, Bern.
Zahlreiche Publikationen in Katalogen.
Ab 1987 Reviews für Artefactum (Antwerpen), Artscribe (London) und Noema (Salzburg); mehrere Beiträge in Parkett (Zürich / New York), Kunstforum international (Ruppichteroth bei Köln), Frieze (London), Kunst-Bulletin (Zürich).
Seit 1993 regelmässiger Korrespondent von Artforum (NY).
Felix Stalder, Toronto
In the most general terms, I'm interested in how emerging communication technologies contribute to contemporary social dynamics and how these in return shape the development of the technologies. In particular, I'm interested in electronic money, digital identities and privacy, "open source" as a social principle and cyberculture, if the term means anything.
I'm currently engaged in two main projects. I'm a post-doctoral fellow with the Surveillance Project, a transdisciplinary research initiative based in the Department of Sociology, Queen's University in Kingston, ON, Canada. I'm also a director of Openflows, a project in participatory media and "open source intelligence" based, partially, in Toronto.
http://felix.openflows.org
www.fis.utoronto.ca/~stalder"
Yvonne Volkart, Zürich
Freie Autorin, Kunstkritikerin und Kuratorin. Dozentin für Sprache, neue Medien und Gender an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Zürich. Lehraufträge und Vorträge an internationalen Kunstinstitutionen, -akademien und Universitäten.
Sie kuratierte Ausstellungen wie »Tenacity. Cultural Practices in the Age of Information- and Biotechnology«, Swiss Institute, 2000, »Widerspenstige Praktiken im Zeitalter von Informations- und Biotechnologien«, Shedhalle Zürich 2000., »Body as Byte. Der Körper als Informationsstrom«, neues Kunstmuseum Luzern, 2001, sowie die Internet- und CD-ROMsektion der Ausstellung »Double Life. Identität und Transformation in zeitgenössischer Kunst«, Generali Foundation, Wien, 2001.
2001 initiierte sie als Netzwerkerin für Plug-In, Basel Projekte mit Shu Lea Cheang, Knowbotic Research und Blast Theory. Sie ist Mitglied des cyberfeministischen Netzwerks Old Boys Network OBN und organisierte in Zusammenarbeit mit OBN die Next Cyberfeminist International 1999. Zur Zeit arbeitet sie an ihrer Dissertation über Cyborgs in der neuen Medienkunst (Universität Oldenburg).
www.xcult.org/volkart